###TITEL_ICDC###

Anteil der Rinnenfläche in der Arktis: AMSR-E

CliSAP/KlimaCampus Produkt

Zugang

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Datenzugriff via Filesystem: /data/icdc/ice_and_snow/arctic_lead_fraction_amsre

 

Beschreibung

Daten des Advanced Microwave Scanning Radiometer an Bord EOS (AMSR-E) werden benutzt, um einen Datensatz der Rinnenfläche für Arktisches Meereis für das Winterhalbjahr, d.h. November bis April auf dem NSIDC polar-stereographischen Gitter mit 6.25 km Gitterzellengröße zu berechnen.

Hierfür wurden AMSR-E Strahlungstemperaturen bei 19 und 89 GHz: TB19 und TB89 in das 6.25 km NSIDC Gitter interpoliert und ein Verhältnis r = TB89 / TB19 berechnet. Rinnen und Flächen dünnen Eises haben bedeutend höhere Werte für r als das dickere Eis in der Nachbarschaft. Mittels eines 7x7 Gitterzellen großen Suchfensters werden nun die Gitterzellen identifiziert für die r über dem Hintergrundwert von r: Median(r) liegt und die Differenz r' = r - Median(r) wird berechnet. Mittels zeit- und ortsgleichen Satellitendaten aus dem sichtbaren Spektralbereich (hier: MODIS) wurden Fixpunkte ermittelt die es ermöglichen aus r' die Konzentration der Rinnenfläche in jeder Gitterzelle abzuleiten. Mehr Details zum Verfahren kann Roehrs and Kaleschke (2012) und Roehrs et al. (2012) entnommen werden (siehe Referenzen)

This data set has been put into our data base on Dec. 19, 2013.

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Parameter

Name Unit
Rinnenflächenanteil 0-100%
Qualitätskennzahl 0, 1, 100, 110, 120

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Abdeckung, räumliche und zeitliche Auflösung

Zeitraum und zeitliche Auflösung:

  • 01.11.2002 bis 30.04.2011
  • Täglich für "Winterhalbjahr" 1. November bis 30. April

Räumliche Abdeckung und Auflösung:

  • Nordhemisphäre
  • Räumliche Auflösung: 6.25 km x 6.25 km, polar-stereographisches Gitter des NSIDC, Tangentialebene bei 70°N
  • Geographische Länge: -180°E bis 180°E
  • Geographische Breite: rund 41°N bis 90°N, in den Ecken des Gebietes z. T. noch weiter äquatorwärts
  • Dimension: 1216 Spalten x 1792 Zeilen
  • Höhe: 0.0 m

Format:

  • NetCDF

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Datenqualität

Der Datensatz beinhaltet derzeit noch keine Fehlerabschätzungen.

Vergleiche mit unabhängigen Daten: MODIS, Envisat ASAR und Cryosat-2, wurden durchgeführt. Es konnte gezeigt werden, dass etwa 50% der Rinnen die in MODIS Bildern (500 m Gitter) sichtbar sind, mit dem hier verwendeten Verfahren (6.25 km Gitter) identifiziert werden können; die Untergrenze der Rinnenbreite die noch hinreichend gut erfaßt werden kann beträgt 3 km; die Rinne sollte mit dünnem Eis bedeckt sein, offenes Wasser führt zu einem anderen Verhältnis r und damit zu einem weniger verwendbaren Resultat.

Das Verfahren eignet sich aufgrund der Größe des verwendeten Suchfensters nicht generell zur Detektion von dünnem Eis oder Polynjen.

Mehr Details hierzu sind den Referenzen zu entnehmen.

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Kontaktperson

Lars Kaleschke
Alfred Wegener Institut für Polar- und Meeresforschung / Bremerhaven
E-Mail: lars.kaleschke (at) awi.de

Stefan Kern
ICDC / CEN / Universität Hamburg
E-Mail: stefan.kern (at) uni-hamburg.de

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Datenzitat

Bei Verwendung der Daten bitte wie folgt zitieren:

"AMSR-E Arctic lead area fraction, [PERIOD], Integrated Climate Data Center (ICDC, icdc.cen.uni-hamburg.de/), University of Hamburg, Hamburg, Germany, [Month, Year]"

und die beiden Leitartikel Roehrs and Kaleschke (2012) und Roehrs et al. (2012) zitieren.

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