###TITEL_ICDC###

Schneewasseräquivalent (SWE) via NSIDC

Zugang

UNEINGESCHRÄNKT

Dieser Datensatz ist nur für eine eingeschränkte Nutzergruppe verfügbar, bitte wenden Sie sich an uns, wenn Sie auf diese Daten zugreifen möchten.

EINGESCHRÄNKT nur im CEN/MPI Netzwerk bzw. mit CliSAP-Login zugreifbar Was heißt das?

Daten ansehen via LAS

Daten nutzen via OPeNDAP

Datenzugriff via Filesystem: /data/icdc/ice_and_snow/nsidc_swe

 

Beschreibung

Daten des Scanning Multichannel Microwave Radiometer (SMMR) und des Special Sensor Microwave / Imager (SSM/I) wurden benutzt, um einen Datensatz des Schneewasseräquivalents (SWE) auf einem Lambert-Azimuthal Equal Area Gitter mit 25 km Gitterzellengröße zu berechnen. Die hier verfügbare Zeitreihe wurde aus re-prozessierten, inter-Sensordifferenzen-korrigierten Strahlungstemperaturbeobachtungen berechnet. Der Datensatz beinhaltet monatliche Werte für SWE, nebst dessen Standardabweichung sowie die Anzahl der Tage eines Monats mit Schneebedeckung in der jeweiligen Gitterzelle.

In der Dokumentation zum Datensatz sind das verwendete Verfahren, die Methoden zur weiteren Optimierung des Datensatzes inklusive Fehlerabschätzung, sowie einige Aspekte der Validierung beschrieben.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es Gebiete mit großen Diskrepanzen zwischen dem beobachteten und dem abgeleiteten SWE gibt. Mehr dazu in den Abschnitten "Datenqualität" und "Referenzen".

Die im Seitenkopf abgebildeten Karten zeigen als Beispiel die Verteilung des Schneewasseräquivalents in der nördlichen Hemisphäre für die Monate November 2006 bis April 2007.

To top

Parameter

Name Einheit
SWE mm
Tage mit Schneedecke / Monat Anzahl
SWE-Standardabweichung mm

To top

Abdeckung, räumliche und zeitliche Auflösung

Zeitraum und zeitliche Auflösung:

  • November 1978 bis Mai 2007
  • Monatlich

Räumliche Abdeckung und Auflösung

  • Nordhemisphäre
  • Räumliche Auflösung: 25 km x 25 km, EASE Gitter
  • Geographische Breite: nördlich von etwa 18°N
  • Geographische Länge: 0°E bis 360°E
  • Dimension: 721 Spalten x 721 Zeilen
  • Höhe: Terrain folgend

Auf Anfrage stellen wir auch Daten der Südhemisphäre zur Verfügung.

Format:

  • NetCDF

To top

Datenqualität

Der Datensatz beinhaltet Informationen zur Unsicherheit der berechneten SWE Werte. Nutzer sollten sich jedoch zusätzlich darüber im klaren sein, dass das Verfahren selbst (kann noch nicht an lokale Schneebedingungen, wie z. B. ein vermehrtes Auftreten von "depth hoar" (deutsch: Schwimmschnee) angepaßt werden) und die grobe räumliche Auflösung (Gitterzellengröße: 25 km x 25 km) zu weiteren Unsicherheiten oder sogar einem Offset führen können.

Probleme können auftreten in bewaldeten oder bergigen Regionen, in Gebieten mit vielen Seen und in Gebieten mit stark variierenden Schneeeigenschaften (trocken <--> nass) bzw. einem großen Anteil von Schwimmschnee an der Gesamtschneedicke.

Die in den Referenzen gelisteten wissenschaftlichen Artikel geben hierzu nähere Auskunft.

To top

Kontaktperson

Stefan Kern
ICDC / CEN / Universität Hamburg
E-Mail: stefan.kern (at) uni-hamburg.de

NSIDC User Services
National Snow and Ice Data Center
CIRES, 449 UCB
University of Colorado
Boulder, CO 80309-0449
USA
E-Mail: nsidc (at) nsidc.org

To top

Referenzen

  • Dokumentation dieses Datensatzes am NSIDC
  • Chang, A. T. C., et al., 1987. Nimbus-7 SMMR derived glbal snow cover parameters. Annals of Glaciology, 9, 39-44.
  • Chang, A. T. C., et al., 1996. Effects of forest on the snow parameters derived from microwave measurements during the BOREAS winter field campaign. Hydrological Processes, 10, 1565-1574.
  • Armstrong, R. L., and M. J. Brodzik, 2002. Hemispheric-scale comparison and evaluation of passive microwave snow algorithms. Annals of Glaciology, 34, 38-44.
  • Derksen, C., et al., 2005. Evaluation of passive microwave snow water equivalent retrievals across the boreal forest / tundra transition of Western Canada. Remote Sensing of Environment, 96, 315-327.
  • Foster, J. L., et al., 2005. Quantifying the uncertainty in passive microwave snow water equivalent observations. Remote Sensing of Environment, 94, 187-203.
  • Gan, T. Y., et al., 2009. Comparison of snow water equivalent retrieved from SSM/I passive microwave data using artificial neural network, projection pursuit and nonlinear regressions. Remote Sensing of Environment, 113, 919-927.
  • Lemmetyinen, J., et al., 2009. A comparison of airborne microwave brightness temperatures and snow pack properties across the boreal forests of Finland and Western Canada. Transactions on Geoscience and Remote Sensing, 47(3), 965-978.
  • Nolin, A. W. 2010. Recent advances in remote sensing of seasonal snow. J. Glaciol., 56(200), 1141-1150.
  • Cho, E., et al., 2017, Evaluating consistency of snow water equivalent retrievals from passive microwave sensors over North centreal U.S.: SSM/I vs. SSMOS and AMSR-E vs. AMSR2, Remote Sensing, 9, 465, doi:10.3390/rs9050465.

To top

Datenzitat

Bei Verwendung der Daten bitte wie folgt zitieren:

Armstrong, R., M. Brodzik, K. Knowles, and M. Savoie. 2005. Global Monthly EASE-Grid Snow Water Equivalent Climatology. [indicate subset used]. Boulder, Colorado USA: NASA National Snow and Ice Data Center Distributed Active Archive Center. http://dx.doi.org/10.5067/KJVERY3MIBPS, distributed in netCDF format by the Integrated Climate Data Center (ICDC, icdc.cen.uni-hamburg.de) University of Hamburg, Hamburg, Germany.

###BACKLINK###     ###TOPLINK###    
Print